Steuerverwaltung

Aufgaben

  • Führung des Steuerregisters und des Registers der amtlichen Werte
  • Mitarbeit bei der Steuerveranlagung nach den gesetzlichen Vorschriften und Weisungen der kantonalen Steuerverwaltung
  • Durchführung der amtlichen Bewertungen
  • Kontrollführung der Gebäudeversicherung

Steuerbelastung / Gemeindeabgaben

Der Gemeindesteuersatz sowie die übrigen Gemeindeabgaben werden jeweils an der Gemeindeversammlung im Dezember mit dem Voranschlag festgelegt. Die betragen:

Gemeinde Eriswil
1.90
(Kanton Bern)
3.06
Kirchensteuer
- Römisch-Katholisch
0.23
- Reformiert
0.23
Hundesteuer
CHF 35.00 für 1 Hund
CHF 50.00 für jeden weiteren Hund

Zusätzliche Informationen und Dienstleistungen erhalten Sie unter:
www.fin.be.ch (Steuerverwaltung des Kantons Bern)

Das Wichtigste zur Steuererklärung

Vor dem Ausfüllen der Steuererklärung lesen Sie bitte die Wegleitung. Die Formulare 1 – 5 sind von allen steuerpflichtigen Personen auszufüllen. Durch das Ausfüllen des Formulares 1 kann festgestellt werden, welche anderen Formulare zusätzlich ausgefüllt werden müssen. Die Steuererklärung ist ohne Bostitch und Büroklammern dem Steuerbüro Eriswil einzureichen.

Fristenverlängerung

Gesuche um Fristverlängerungen sind schriftlich an die Steuerverwaltung des Kantons Bern, Kreis Emmental – Oberaargau, Dunantstrasse 5, 3400 Burgdorf, zu richten.

Nachbestellung von Steuerformularen

Haben Sie einzelne Formulare verschrieben oder sind sie im Versand gar nicht dabei, dann verwenden Sie den Bestellschein in der Wegleitung auf Seite 57.

Elektronisches Ausfüllen der Steuererklärung

Die Steuererklärung kann mittels Verschlüsselungstechnik via Internet ausgefüllt werden. Das Programm basiert auf dem Internet-Browser und ist daher unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem. Es ist keine Software-Installation auf dem PC erforderlich. Die Daten werden verschlüsselt übertragen. Benutzername und Passwort finden Sie in Ihren Unterlagen der Steuererklärung.

Weiter Informationen finden Sie unter: www.taxme.ch

Wenn Sie die Steuererklärung elektronisch ausfüllen, müssen Sie keine Steuerformulare nachbestellen. Sie wissen zudem genau, wie hoch Ihre Steuerbelastung sein wird.

Steuererlass

Mit einem Steuererlass verzichten Gemeinde, Kanton und Bund auf ein Guthaben, welches ihnen eine steuerpflichtige Person schuldet.

Steuern werden ganz oder teilweise erlassen, wenn ihre Bezahlung mit einer grossen Härte verbunden ist.

Massgebend für die Beurteilung eines Erlassgesuches sind die aktuellen finanziellen Verhältnisse der steuerpflichtigen Person. Diese ergeben sich aus einem Monatsbudget, welches direkt auf dem offiziellen Formular auszufüllen ist.

Gegenstand eines Erlassgesuches sind rechtskräftig verlangte Steuern, Zinsen, Gebühren oder Bussen.

Das Erlassgesuch ist schriftlich – mit dem amtlichen Formular – bei der Veranlagungsgemeinde einzureichen. Diese prüft das Erlassgesuch und entscheidet abschliessend über die Gemeindesteuern. Über die Kantonssteuern und die direkte Bundessteuer entscheidet die kantonale Steuerverwaltung auf der Basis des gleichen Gesuches.

Liegenschaftssteuer

Die Liegenschaftssteuer ist eine spezielle Vermögenssteuer, welche die Gemeinde auf dem amtlichen Wert erhebt. Steuerpflichtig sind die natürlichen und juristischen Personen, die am 31. Dezember als Eigentümer/innen oder Nutzniesser/innen im Grundbuch eingetragen sind.

Liegenschaftssteuersatz der Gemeinde Eriswil: 1.2 Promille

Vorauszahlungen  werden belohnt

Ab dem Steuerjahr 2011 können die Steuerpflichtigen des Kantons Bern an ihre Ratenrechnungen Vorauszahlungen leisten, welche der Kanton verzinst. Neu werden die Termine für das Begleichen der drei Steuerraten um 20 Tage vorverlegt.

Ab 2011 können natürliche Personen die periodischen Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern bereits vor Fälligkeit der Steuerrechnung begleichen. Der Kanton Bern entrichtet darauf einen Vorauszahlungszins. Die Vorauszahlung kann mit einer oder mit mehreren Überweisungen erfolgen, so dass die Steuerpflichtigen auch einen Dauerauftrag mit Monatszahlungen wählen können. Sollten die Vorauszahlungen die voraussichtlich geschuldeten Steuern wesentlich übersteigen, wird der betreffende Überschuss ohne Vorauszahlungszins zurückerstattet.

Die vom Regierungsrat revidierte Bezugsverordnung sieht vor, dass die geleistete Vorauszahlung bei Ablauf der Zahlungsfrist der jeweiligen Ratenrechnung an diese angerechnet wird. Zu diesem Zeitpunkt endet auch die Verzinsung. Über die jeweilige Ratenrechnung hinausgehende Vorauszahlungen werden bis zum Ende des Steuerjahres verzinst. Vorauszahlungszinsen und allfällige Vorauszahlungsüberschüsse werden als Vorauszahlungen für das Folgejahr behandelt und entsprechend ausgewiesen.

Der für eine Steuerperiode massgebliche Zinssatz wird jeweils am Ende des Vorjahres festgesetzt. Er wird sich in einer Grössenordnung der Zinssätze der Lohnsparkonti der Finanzinstitute bewegen und vom Regierungsrat – zusammen mit dem Zinssatz für die Verzugs- und Vergütungszinsen – Ende 2010 festgelegt.

Als weitere Neuerung sieht die revidierte Bezugsverordnung vor, dass die drei Termine für die Ratenrechnungen der Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen um 20 Tage auf den 20. Mai, 20. August und 20. November vorverlegt werden. Die Ratenrechnung muss dann innert 30 Tagen beglichen werden. Dies trägt einem Anliegen der Gemeinden Rechnung. Diese sehen sich heute zum Teil mit Liquiditätsengpässen konfrontiert, welche sie mit Fremdmitteln überbrücken müssen.

Wie bisher werden mit der ersten Rate 40 Prozent und mit den beiden weiteren Raten je 30 Prozent der voraussichtlich geschuldeten Steuer erhoben. Die Berechnung der Ratenrechnungen basiert auf den Angaben der Steuererklärung für das Vorjahr, sofern diese bereits eingereicht und erfasst ist. Ansonsten dienen die Veranlagungsdaten der früheren Jahre als Berechnungsgrundlage